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Pressemitteilungen

Positionierung 23.03.2015

Bildungsgerechtigkeit für die Realschule

Das Bündnis pro Bildung, Baden-Württemberg e.V. (BpB) hat am Wochenende im Rahmen einer Mitgliederversammlung in Stuttgart Bilanz gezogen und eindringlich gefordert, die Realschule zu stärken statt wie geplant in der Gemeinschaftsschule aufgehen zu lassen.

Stuttgart (BpB): Die Mitgliederversammlung des Bündnisses Bürger pro Bildung am vergangenen Wochenende war gekennzeichnet durch Erfolgsberichte wie auch durch den Hinweis auf die Notwendigkeit, dass bildungspolitische Wachsamkeit nach wie vor geboten sei. Zu den Erfolgen zählten insbesondere, dass das Bündnis Ansprechpartner vieler Elterninitiativen sei, dass man nicht nur an vielen Podiumsdiskussionen, sondern auch auch an einer Sendung im SWR-Nachtcafé beteiligt gewesen sei und dass das Bündnis den Status der Gemeinnützigkeit und die Mitgliedschaft bei 3xMEHR, der Bundesinitiative Differenziertes Schulwesen e.V., erlangt habe.

Die Vorsitzende Frau Silke Sommer-Hohl wies eindringlich darauf hin, dass das Ergebnis der Bildungspolitik der derzeitigen Landesregierung unter anderem ein signifikantes Ausweichen auf Privatschulen sei und dass das „Konzept zur Weiterentwicklung der Realschulen“ der Landesregierung auf eine Abschaffung der Realschule und damit eines kerngesunden Zentralbereichs der Bildung in Baden- Württemberg hinauslaufe. Damit werde die Bildung im Lande auf nicht hinnehmbare Weise gefährdet. Die Realschule müsse mit allen Profilbereichen und eigener Lehrkräfteausbildung erhalten beiben, so Frau Sommer-Hohl abschließend. 

 

Bündnis Pro Bildung

Verantwortlich i. S. d. P.

Silke Sommer-Hohl
Rosengartenweg 1
88348 Bad Saulgau
mobil: 0176 / 10 53 92 16