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Argumente gegen die Gemeinschaftsschule aus Lehrersicht

  • Laut allen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Langzeitstudien ist der Lernerfolg in homogenen Lerngruppen deutlich größer als in heterogenen Lerngruppen.

 

  • Die derzeitigen Klassengrößen lassen mit nur einer Lehrkraft keine differenzierten Unterrichtsmodule zu. Es werden aber Lehrerstellen eingespart!

 

  • Lehrkräfte werden derzeit beauftragt, Unterrichtseinheiten (im Wesentlichen Arbeitsblätter) auszuarbeiten, die für eine Differenzierung herhalten sollen - völlig vage sind Leistungskriterien und Leistungsmessung.(keine Belastbarkeit, keine Lernerfolgssicherung, Gefährdung des Wirtschaftsstandorts)

 

  • Motto lautet: „Noten sind Bildungsbetrug“ („Schulinnovator“ Fratton) - wenig aussagekräftige Verbalbeurteilungen, Eltern und Schüler im Unklaren über Leistungsfähigkeit und  -stand der Schülerin/des Schülers

  

  • Wir wollen keine unklaren Kompetenzraster, die letztendlich in einer Abwertung der Schulabschlüsse (Abitur, Mittlere Reife, Haupt-  bzw. Werkrealabschluss) münden

 

  • Behauptung, alle drei Bildungsstandards seien präsent, ist falsch, denn es wird  nach dem Realschullehrplan unterrichtet. Dies ist eine Mogelpackung!

 

  • Wir befürchten, dass Schülerinnen und Schüler mit Hauptschulniveau in der GMS erst recht benachteiligt werden, weil sie am wenigsten sich selbst überlassen werden können (selbstverantwortetes Lernen). Stattdessen sollte ein qualifizierter Schul- abschluss für handwerkliche Berufe angeboten und anerkannt werden.  

  

  • Ein unklarer, verwässerter Bildungsgang (jeder Schüler hat seinen eigenen Stundenplan) verunsichert Lehrer und Eltern.

 

  • "Lernfortschritt nach individuellem Belieben“

 

  • Sicherer Übergang in die Berufswelt wird gefährdet.

 

  • Die Behauptung, die Schere zwischen sozialer Herkunft und „Bildungserfolg“ würde durch die GMS geringer werden, ist falsch.

  • Die Behauptung, sowohl gute als auch schwache Schüler würden durch die GMS profitieren, ist falsch. Vielmehr langweilen sich die starken Schüler, während die schwachen Schüler überfordert sind.

 

  • Kinder aus bildungsfernen Schichten werden in der GMS eher benachteiligt.

 

  • Das differenzierte Schulsystem ist in Deutschland das eindeutig erfolgreichere Schulmodell. Es bietet eine hohe Durchlässigkeit zwischen den Schularten, bedarfsgerechte Anschlussmöglichkeiten und den höchsten Erfolg bei der Vermittlung zur Ausbildung und Weiterbildung!  Länder mit Einheitsschulen liegen bei PISA und anderen Untersuchungen deutlich hinter Baden-Württemberg!

 

  • Es entstehen keine Klassengemeinschaften mehr. Die GMS ist eine Vereinsamungs-, Vereinzelungs- und Ego-Schule.

 

  • Lerncoaches und Lernbegleiter können keine qualifizierten Lehrkräfte ersetzen!

  

1.   Schüler als Versuchskaninchen: Riskantes Experiment statt Kontinuität, Klarheit und Verlässlichkeit!

  •  Fratton sagte, die GMS „könnte“ gelingen. „Könnte“ ist aber zu wenig!

2.   Keine Freizeit für das Kind: Ganztageszwang statt zeitliche Freiräume (Verlust für Vereine, Familie und Traditionen)

3.   Keine Qualität: Zwangsnivellierung und -heterogenisierung statt Leistungsgedanke

4.   Keine Noten: Aussagelose verbale Beurteilungen statt aussagekräftiger Noten

5.   Kein Fortschritt: Traumtänzerische Innovation statt Realitätssinn

6.   Keine Verbesserung:  Ideologische Fantasien statt gesundem Menschenverstand

7.   Keine echte Förderung:  Einfalt statt Vielfalt